Wanderwach & Kaffee

Short'n'Dirty: Auf dem Vulkanweg in der Eifel mit Robin

Trail Talk mit Mareike Schmidt Season 1 Episode 140

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0:00 | 22:05

„Wanderwach & Kaffee“ gibt es auch Short'n'Dirty: Das sind kurze entweder direkt von einem Trail oder Infos aus der Community über einen interessanten Trail.

... und das ist auch das Besondere! Lasst euch mitnehmen auf Trails, die man auch mal gut in einem Urlaub machen kann, in einer kleinen Auszeit vom Alltag.

Heute nimmt uns Robin aus Bonn mit in die Vulkaneifel auf den Vulkanweg und er erzählt

🏕️ durch welche Landschaft der Weg führt

🏕️ warum der Weg wunderschön

🏕️ welche Highlights man unterwegs sieht

🏕️  wie man den Vulkanweg noch beliebig verlängern kann.


Viel Spaß beim Hören und sich inspirieren lassen.

Eure Mareike


➡️ Short’n’Dirty zum Vulkanweg:

  • von Andernach nach Geroldstein
  • 182 km
  • 4500 HM hoch, 4000 HM runter
  • Teil des Hauptwanderwegenetzes des Eifelvereins (2100 km Wegenetz)
  • größtenteils breite Wege wie etwa Wald und Feldwege, teilweise auch Nebenstraßen
  • gesunde Wälder, gute Infrastruktur


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Episode mit Robin über den Kölnpfad Ultra 

Episode mit Robin über den Nord-Süd-Trail


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Auf ...

SPEAKER_00

Hier kommt eine neue Shorten Dirty Ausgabe. Das sind kurze Nachrichten, entweder direkt von einem Trail or Infos aus der Community über eine interessante Mehrtageswanderung. Ja, und heute nimmt uns Robin aus Bonn mit in die Vulcaneifel auf dem, wie sollte es auch anders sein, Vulkanweg. Robin war schon häufiger bei mir im Podcast zu Gast, unter anderem mit einer Episode zum Nord-Süd-Trail oder mit seinen Erlebnissen auf dem Kölnfahrt Ultra, ich sag nur 171 Kilometer am Stück. Ja, Robin ist auch in der NST-Initiative sehr engagiert und er ist leidenschaftlicher Weitwanderer auf deutschen Trails. Also, heute geht's mit ihm auf in die Eifel. Viel Spaß beim Hören und Hallo liebe Robin.

SPEAKER_01

Hallo Mareike und hallo liebe Zuhörenden von Wanderwach und Kaffee. Ich freue mich sehr, dass ich mal wieder dabei sein darf und ich möchte euch heute ein bisschen was vom Vulkanweg erzählen. Dem bin ich vor gut einer Woche gelaufen, vom 16.03. bis zum 22.03. Und der Weg führt von Ananach einmal quer durch die Vulkaneifel bis nach Gerolstein. Das auf rund 182 Kilometern. Man muss schauen, online findet man auch schon mal andere Angaben dazu, aber das war jetzt so das, was ich dann tatsächlich auch gelaufen bin. Dabei gilt es, knapp 4.500 Höhenmeter nach oben zu überwinden und knapp 4000 Höhenmeter runter. Also man läuft schon ein bisschen rauf und runter auf diesem Weg. Der Weg ist Teil des Hauptwanderwegenetzes des Eifelvereins und ist dabei der Weg Nummer 13. Insgesamt gibt es 17 Hauptwanderwege. Die sind jetzt ungefähr so 100 Jahre alt, also es sind schon wirklich alte, fest bestehende Wanderwege da in der Eifel. Und das ist immerhin ein Wegenetz von rund 2100 Kilometern. Die Wanderwege 1 bis 8, also sind teilweise durchnummeriert, verlaufen dabei von Nord nach Süd. Und die Wanderwege von Nummer 10 bis 16, die verlaufen von West nach Ost. So wie eben jetzt der Vulkanweg, der die Nummer 13 ist. Dann gibt es noch den Aartalweg und den Mosel-Höhenweg und die verfolgen, wer hätte es gedacht, die beiden Flüsse, jeweils die Aar oder eben die Mosel. Der Weg, also der Vulkanweg, verbindet in größeren und kleineren Schleifen die östliche mit der westlichen Vulkaneifel. Offiziell sind es dabei elf Etappen mit einer Länge von 10 bis 23 Kilometern. Bekannte Orte, die er dabei berührt oder durchquert, sind eben Andernach der Startpunkt und dann der Laacher See, also Maria Laach, Mayen, dann Ulmen, Manderscheid, Down und am Schluss eben Gerolstein. Die meiste Zeit läuft man auf diesem Weg tatsächlich auf sehr breiten Wegen. Ich würde sogar sagen, so 90 Prozent der Wege sind eher breite Wege. Das sind dann vor allem Waldwege, dann Feldwege, aber auch mal Straßen. Es gibt mitunter sehr schöne Pfade Single-Trails auf diesem Weg. Der Pfadanteil ist am höchsten so in der Ecke beim Anderscheid. Generell auf der zweiten Hälfte des Weges sind es insgesamt ein paar Mehrpfade, die man durchläuft. Wenn man da durch die Wälder läuft, dann sind es meistens Laubmischwälder, aber auch Nadelwälder. Und das Schöne an der Eifel ist, die sind hier noch überwiegend gesund. Also es waren jetzt wirklich kaum irgendwelche Karlschlagsflächen dabei. Das war tatsächlich sehr schön. Wenn man in den Wäldern unterwegs ist, folgt man eigentlich immer kleinen Bächen oder Flüssen entlang durch Tälern, zum Beispiel der Kill, kurze Zeit auch mal der Lisa und sonst eher kleinen, wahrscheinlich eher unbekannten Bächen und Flüssen, wie zum Beispiel dem Usbach. Wenn man dann aus den Wäldern rauskommt, läuft man eben viel über Felder, dafür aber eigentlich immer mit wirklich tollen, wirklich sehr, sehr schönen Aussichten. Und dann nimmt der Weg eben viele, viele vulkanische Highlights mit. Also auf dem Weg steht Vulkan drauf und es ist auch Vulkan drin, das kann man wirklich sagen. Ich habe mal ein paar Highlights gesammelt, also klar der Laacher See, der ist vielleicht noch einige noch bekannt. Dann das Kottenheimer Wienfeld und das Meilener Grubenfeld, das sind alte Bergbaugebiete, die schön aufbereitet wurden. Das eine, das Kottenheimer Wienfeld, ist inzwischen auch zum Klettern freigegeben. Das Meilener Grubenfeld ist so ein Landschaftspark geworden. Da stehen auch viele Kunstwerke rum. Da kann man echt auch eine schöne Zeit verbringen. Dann, man läuft auch an ein, zwei Burgen vorbei, zum Beispiel die Burg Manderscheid. Und was aber wirklich am meisten ist, das sind die vielen, vielen Maare, an denen man vorbeiläuft. Zum Beispiel das Ulmener Maar, das Pulvermaar, das Holzmaar, das Meerfeldermaar, die Dauner Maare und tatsächlich noch viele mehr. Wer jetzt nicht weiß, was ein Maar ist, das entsteht, wenn die heiße Magma aufsteigt. Die kommt dann mit dem kalten Grundwasser in Kontakt und dann gibt es eine gewaltige Explosion. Es entsteht ein sehr tiefer Krater, der sich dann mit der Zeit mit Wasser füllt. Und das sind eben diese typischen Maare. Das sind oft so sehr kreisrunde Seen mit so einer Kraterwand drumherum. Weitere Highlights sind dann noch der Vulkankomplex Mosenberg mit auch dem einzigen echten Kratersee in Deutschland. Geologisch gibt es da nämlich sehr scharfe Definitionen, was jetzt ein Mar ist und was ein echter Kratersee. Und da beim Mosenberg ist es tatsächlich ein echter Kratersee, wo im Grunde ein Krater entstanden ist, also ein Vulkan, der ganz normal Magma und sowas gefördert hat. Und dieser Kratersee ist dann anschließend mit Wasser vollgelaufen. Es ist also eine andere Entstehung als bei einem Mar, auch wenn beides sehr ähnlich aussieht. Dann läuft man noch über den Ernstberg zum Beispiel. Das ist immerhin der zweithöchste Berg der Eifel mit rund 699 Metern. Und dann ganz zum Abschluss gibt es nochmal ein ganz tolles Gebiet, was tatsächlich gar nicht mehr vulkanisch ist, die Gerolsteiner Dolomiten. Gerolstein ist dann nämlich schon fast wieder in der Kalkeifel. Und das ist nochmal ein ganz toller Ort, wo man an vielen Felsen vorbeiläuft. Es gibt nochmal eine kleine Höhle und da eben alles aus diesem Dolomitzgestein. Die Beschilderung auf dem Weg, die ist auf jeden Fall durchgehend und ich würde sagen, sie ist okay. Sie ist nämlich nicht unbedingt vergleichbar, wenn man jetzt zum Beispiel an den Rheinsteig denkt und man denkt mal an so eine Abzweigung, da hat man eigentlich immer vor der Abzweigung ein Wegzeichen, was das anzeigt. Und dann, wenn man um die Kurve herumläuft, nochmal ein Bestätigungszeichen kurz danach. Das ist hier in der Eifel nicht der Fall. Da war es dann oft ein einzelnes Schild. Da muss man schon mal so ein bisschen dann in die nächste Kurve reingucken. Muss ich hier rein oder so? Geht aber ganz gut. Ich würde trotzdem auf jeden Fall mit einem GVX-Track laufen. Dann kommt noch was dazu. Ich habe ja eben schon gesagt, es gibt insgesamt 17 Hauptwanderwege und die haben alle das gleiche Wegzeichen. Das ist ein stilisiertes E. Das heißt, es sind so drei Balken übereinander für das E, in Blau, Grün und Braun. Blau steht dabei übrigens für den Himmel, grün für den Wald, braun für die Erde. Und darunter steht dann klein der jeweilige Weg. Und da diese Wege auch schon mal aufeinandertreffen, da komme ich gleich nochmal zu, muss man mitunter dann schon mal gucken, dass man dann dem richtigen Weg in dem Moment folgt. Zum Beispiel bei Manderscheid, da ist man ein kurzes Stück, ich glaube auf vier dieser Hauptwanderwege gleichzeitig unterwegs. Und da muss man dann eben ein bisschen gucken. Verpflegung und Wasser ist beides auf dem Weg überhaupt gar kein Problem. Man kommt eigentlich jeden oder mindestens jeden zweiten Tag an der Einkaufsmöglichkeit vorbei. Wasser kann man von den Friedhöfen beziehen. Ansonsten gibt es eben auch Bäche, wo man sein Wasser filtern kann. Ich habe ja schon gesagt, ich habe den Weg jetzt in sieben Tagen gemacht und ich hatte dabei wirklich eine sehr, sehr schöne Zeit. Ich bin am Montag gestartet. Da war das Wetter noch etwas überschaubar. Ich hatte viele Regenschauer zwischendrin, viel Nebel, die Sichtweite war nicht so gut. War bei dem Weg jetzt aber tatsächlich nicht so schlimm, weil es gab auch immer wieder Schutzhütten, wo ich einkehren konnte. Das heißt, viele der Regenschauer konnte ich dann eigentlich problemlos aussitzen. Dann ab Dienstag bis zum Ende der Woche hatte ich wirklich geniales Wetter. Also es war die ganze Zeit Sonne pur bis an die 20 Grad. Das war schon wirklich sehr, sehr schön, gerade dann für die ganzen Aussichten, wenn ich da immer einen klaren Himmel hatte und kilometerweit gucken kann. Das ist jetzt natürlich im März nicht selbstverständlich gewesen. Ich war auch eigentlich auf eine Wintertour eingestellt und hatte dementsprechend auch Equipment dabei. In den Nächten war es schon auch noch ganz gut, weil die waren dann schon noch kalt, so bis minus ein Grad. Aber tagsüber, es war wirklich, wirklich klasse. Und das hat echt wahnsinnig viel Spaß gemacht. Ein großer Vorteil, wenn man jetzt so einen Hauptwanderweg des Eiffelvereins läuft, die vielleicht auch gar nicht so bekannt sind und für manche bestimmt auch so ein bisschen grau angestaubt sind. Ich meine, gut, die Wege sind jetzt 100 Jahre alt, dann ist eigentlich eins klar, man ist alleine unterwegs. Und damit habe ich auch gerechnet, dass ich dann so alleine unterwegs gewesen bin auf diesen Wegen, das hat mich dann doch auch etwas überrascht. Ich habe keinen einzigen anderen Fernwanderer getroffen. Gut, es war auch noch März, klar. Aber auch bei diesem wirklich guten Wetter kaum Tageswanderer oder Ausflügler. Und ich hatte tatsächlich und auch durchgehend alle Highlights für mich alleine. Das sind jetzt die Highlights, zum Beispiel die einzelnen Maare gewesen, so diese Vulkanberge, klar. Es gab aber auch mehrere Aussichtstürme auf dem Weg. Und auch die, die hatte ich immer komplett für mich alleine. Und das war das war irgendwie was ganz Besonderes, muss ich sagen. Das hatte ich so wirklich selten jetzt in dieser Form. Aber gut, wie gesagt, ich war auch im März unterwegs. Beim Übernachten habe ich diesmal eine kleine Mischung gemacht. Ich hatte ein Zelt dabei, habe auch wild gekämmt, ich habe in Schutzhütten geschlafen, wie ich das ja immer gerne mache. War eine Nacht auf dem Campingplatz und auch eine Nacht in der Jugendherberge. Was das Wildzelten oder das Draußenschlafen angeht, da muss man bei dem Weg tatsächlich ein bisschen gucken, weil vieles einfach in Naturschutzgebieten ist, wo man nicht übernachten sollte. Da musste man dann schon mal oder musste ich dann schon mal ein bisschen vom Weg nochmal ablaufen. War aber jetzt auch kein Problem. Also die Etappenlänge, die ich hatte, waren jetzt immer so zwischen 20 und 35 Kilometer. Das war jetzt da schon mit eingerechnet. Das war immer gut möglich. Wer das aber nicht machen möchte, es gibt mehrere Campingplätze, an denen man vorbeikommt, teilweise auch direkt an den Maren dran. Da kann man auf jeden Fall mal schauen. Ansonsten ist die Vulkaneifel schon ein etwas touristisches Gebiet. Das heißt, es gibt viele Hotels, es gibt Pensionen, es gibt Ferienwohnungen. Da lässt sich also bestimmt was finden. Thema ÖPNV ist in der Eifel immer so eine Sache. Bestimmte Orte sind gut angebunden, so Mayen, Ulmen, Down, Geroldstein am Ende, das ist alles noch okay. Viele Orte dazwischen, da muss man dann schon ein bisschen Ausdauer mitbringen, was den ÖPNV betrifft. Wie gesagt, der Weg hat mir sehr, sehr gut gefallen. Wo ich tatsächlich ein bisschen gucken würde, wenn man durch die Ortschaften geführt wird, gab es nämlich oft die Möglichkeit, dass man diese auch auf eher schmaleren, schöneren Wegen umgehen konnte. Das habe ich tatsächlich auch ein paar Mal gemacht, weil ich in den Orten meistens nichts brauchte. Sonst, ich habe es ja eben auch irgendwann gesagt, kann man an den Friedhöfen ja gut Wasser eigentlich beziehen. Das war jetzt im März nämlich noch nicht so möglich. Da waren viele der Friedhöfe aus Frostschutzgründen, war noch das Wasser abgedreht. Und dementsprechend habe ich mir gesagt, gut, da muss ich jetzt ähnlich in den Ort rein. Dann schaue ich lieber, dass ich hier noch ein bisschen drumherum komme. Und da hat man dann auch echt nochmal ein paar Highlights mitgenommen. Da lohnt es sich vorher immer nochmal zu gucken, ob ich nicht nochmal anders um den Ort herumkomme. Ja, für wen würde ich diesen Wanderweg denn jetzt empfehlen? Wenn es jetzt Personen sind, die sagen, breite Wege, die versauen mir wirklich den Wanderweg. Ich kann nur Wege laufen, wo ich schmale Pfade vor mir habe, für den wird der Weg wahrscheinlich nicht sein. Also die Highlights sind wirklich, wirklich toll und auch diese Anzahl an Highlights, also man kommt wirklich jeden Tag mehrmals an wahnsinnig schönen Aussichten vorbei, an die Maare. Da ist wirklich sehr, sehr viel, wo sich ein Besuch lohnt. Aber wie gesagt, eben über breite Wege und wer sich daran stört, der wird sich am Weg wahrscheinlich insgesamt stören. Aber da finde ich eigentlich die Bezeichnung, die ich mir jetzt von Christine Türmer abgeschaut habe für solche Wege, super, um das zu beschreiben. Die Wege sind technisch einfach. Und ich finde, das kann man in der Empfehlung doch auch viel besser rüberbringen. Es sind technisch einfache Wege und das erlaubt es zum Beispiel, wenn jetzt noch jemand, der noch nicht so lange beim Tracking dabei ist und sagt, ich möchte aber jetzt doch mal einen ersten längeren Fernwanderweg machen, der vielleicht noch nicht so viele Kraxelpassagen hat, dann ist das ein super Weg. Gleichzeitig durch die breiten Wege kann man den auch sehr gut als Gruppe laufen. Man kann schön nebeneinander herlaufen, man kann ein bisschen quatschen. Die Wege eignen sich dann natürlich auch dafür, dass man einfach die Blicke schweifen lassen kann. Die breiten Wege, man kann sie einfach ablaufen und man kann links und rechts des Weges entlang gucken. Eigentlich total schön. Durch die Wege und durch die Einfachheit der Wege würde ich auch sagen, dass dieser Weg problemlos das ganze Jahr über begangen werden kann. Also auch im Winter, wenn da richtig Schnee liegen sollte oder wenn die Wege dann so ein bisschen matschig werden, da kann man bei so breiten Wegen immer nochmal so ein bisschen einfacher links und rechts irgendwie dran vorbeigehen. Ja, das würde ich, glaube ich, dazu sagen. Dann möchte ich nochmal darauf eingehen, was man vielleicht insgesamt in der Eifel noch machen kann. Denn diese Hauptwanderwege, das habe ich ja eben schon gesagt, verlaufen entweder Nord-Süd oder West-Ost. Und die treffen sich eben an manchen Punkten, zum Beispiel da in Manderscheid oder auch in Down. Und dadurch kann man sich da auch ziemlich einfach irgendwelche Rundtouren zum Beispiel selbst zusammenstellen. Wer jetzt sagt, ja, diese Wege, gut, die sind jetzt auch schon 100 Jahre alt, da sind wahrscheinlich viele irgendwie gerade Passagen dabei und auch mal diese breiten Wege, das möchte ich nicht unbedingt. Der kann natürlich schauen, in der Eifel gibt es noch einiges mehr zu entdecken. Der bekannteste ist natürlich der Eifelsteig. Es gibt aber auch noch den Lisapfad, auf den man auch ab und an mal trifft. Es gibt noch den Aarsteig, der Moselsteig, gut, der wechselt natürlich auch hin und wieder mal rüber auf die andere Moselseite in den Hunsbrück hinein. Und dann ganz im Osten sind natürlich noch der Rhein-Burgenweg oder der Welterbesteig, Oberes Mittelrheintal, ist ja sozusagen, auch wenn es im Mittelrhein ist, auch noch irgendwie Eifel. Da gibt es also wirklich viel zu entdecken. Man kann sich viel nochmal selbst zusammenstellen und man kann da eine ziemlich gute Zeit haben. Und wie gesagt, wer einen wirklich ruhigen, einsamen Wanderweg erleben möchte, mit vielen, vielen tollen Highlights, mit vielen tollen Aussichten, mit vielen Hütten, die es auch auf dem Weg gibt, dem sei wirklich der Vulkanweg empfohlen. Ich hatte da eine Woche wirklich sehr, sehr viel Spaß drauf und kann ihm wirklich nur weiterempfehlen. Und ich glaube, das war's. Und freue mich, wenn ein paar bis hierhin zugehört haben. Und ja, Mareike, noch ganz liebe Grüße. Ich denke, wir sehen uns bald mal wieder.

SPEAKER_00

Ja, Robin, ah, wie toll! Ich danke dir wirklich sehr für die sehr, sehr schöne Beschreibung der Natur auf dem Vulkanweg. Ja, und nicht nur der Vulkanweg, sondern das ganze Wegenetz in der Eifel ist, wie ich finde, ein wirklich tolles Beispiel für regionale Wegenetze. Einerseits total wenig belaufen, andererseits kann man da so, so viel entdecken. And durch den öffentlichen Personennahverkehr, gerade auch in Deutschland, selbst wenn Robin sagt, dass es in manchen Orten natürlich einfacher ist, angebunden zu sein and in anderen Worten ein bisschen schwieriger. But grundsätzlich allein dadurch, dass es öffentlichen Personennahverkehr gibt, kann man total flexibel unterwegs sein. Und ich vermute mal, dadurch, dass es jetzt auch nicht so die super bekannten Wanderwege wie Malerweg oder Eifelsteig ist oder sind, kann man in solchen Gegenden auch relativ preisgünstig unterwegs sein. Ich lasse mein Fragezeichen am Ende stehen. Aber ich denke allein dieser Aspekt, dass es ein regionaler Weg ist und dass es ein Weg ist, der eben nicht zu diesen Premium-Wanderwegen gehört, ist es eine echt, echt coole Alternative, wenn man einfach mal ein paar Tage raus will. Ja, und genau Robin, wir sehen uns hoffentlich später im Jahr, nämlich zu den Fernwandertagen im September in Wiesbaden. Ich freue mich. Ja, und hast auch du eine Mehrtageswanderung gemacht, die du gerne mit einem 10 bis 15 minutigen Nachricht hier vorstellen möchtest, dann melde dich gerne bei mir. Kontaktinfos etc. findest du wie immer in den Shownotes. And when du Wanderwach und Kaffee unterstützen möchtest, then natürlich verteile gerne 5 Sternen in deiner Podcast-App und werde Mitglied bei Wanderwach Plus. Dort erhältst du unter anderem Zugang zu Bonusfolgen. Nun genug für heute und wie immer Happy Trails an euch alle da draußen. Eure Mareike.